Das war knapp!

Foto Copyright: Bayerischer Rundfunk

Ein bisserl aufgeregt war ich schon, vor meinem ersten fast einstündigen Gespräch in einer live ausgestrahlten Radiosendung!

Noch größer allerdings war meine Sorge, daß mich bis zum 26. Februar ein Bazillus oder Virus niederstreckt. Und prompt reiste ich etwas angeschlagen vom sehr kalten Berlin ins eisig kalte München.
Zum Glück hat meine Stimme ganz gut durchgehalten und sich dann erst am späten Abend für ein paar Tage verabschiedet.

Eine halbe Stunde vor der Sendung begrüßte mich der sehr sympathische Moderator Stefan Parrisius im Foyer des Bayerischen Rundfunks.
Wir waren an diesem Nachmittag das Doppel in

„Eins zu Eins. Der Talk“ auf Bayern 2!

Gleich in ein nettes Gespräch verwickelt, war die Aufregung zunächst verflogen.
Auf dem Weg ins Studio machte ein Fotograf die Bilder für die Internetseite des Senders und dann wurden auch schon die Mikrophone eingepegelt.
Meines hing gefühlte zehn Zentimeter vor meiner Nasenspitze in der Luft.
Als Orientierung, um nicht daran vorbeizusprechen, positionierte ich meinen Stapel Taschentücher leicht schräg rechts und das Wasserglas links vom Mikrophon wie ein Dreieck auf der Tischplatte.

Mit den Wetter- und Verkehrsmeldungen meldete sich für die ersten acht Minuten bis zur Musikeinlage von Stevie Wonder die Nervosität doch noch einmal zurück.
Obwohl, einen rationalen Grund dafür gab es eigentlich nicht. Die Gäste des Talks werden zu ihrer Lebensgeschichte, Erfahrungen oder persönlichem Engagement befragt.
Und wer sollte besser über mich Bescheid wissen als ich selbst!

Ich weiß nicht mehr, was größer war, meine Überraschung oder meine Freude über die Einladung nach München in die Sendung!
Und jetzt gibt es zum Nachhören, wie Stefan Parrisius mir seine Fragen zuwarf und ich ihm meine Antworten, immer ohne Ballverlust.

Die 55 Minuten verflogen so schnell, daß mir gerade noch Zeit blieb zu sagen:
„Hat Spaß gemacht!“

„Eins zu Eins. Der Talk.“ Sendung vom 26.02.2018

 

 

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