Star Wars – Die letzten Jedi

Entwarnung: Keine Spoilergefahr!

Hier geht es zwar um den neuen Blockbuster, es werden aber keine Details verraten!

Vielmehr ist es mir ein Bedürfnis, kundzutun, daß ich vor kurzem mit „Star Wars – Die letzten Jedi“ zum ersten Mal und völlig unvorbelastet Kontakt zum Star-Wars-Universum aufnahm.

Und das fand ich so galaktisch gut, daß ich anschließend meine rabenschwarzen Wissenslöcher schließen wollte. Dabei hätte ich mich beinahe im enzyklopädischen Universum mit 1375 Links verloren, Tendenz steigend, weil die Beiträge für „Die letzten Jedi“, die achte Episode, ja noch ausstehen. Aber jetzt kann ich wenigstens ein bißchen mitreden!

Vor dem Kinobesuch war mir der Begriff „Skywalker“ nur als Bezeichnung für mein Lieblingsgerät in einem Fitnessstudio bekannt. Mit den Füßen gleitet man auf zwei parallelen Schienen abwechselnd vor und zurück über dem Boden. Das hat etwas Schwebendes, nur daß man auf der Stelle schwebt.

Wahrscheinlich weiß jedes Kind, daß Skywalker, mit Vornamen Luke, ein Meister des Jedi-Ordens ist. Als Vertreter der hellen Seite der Macht spielt er in sechs der acht Episoden eine zentrale Rolle. In den beiden letzten Folgen hat er es immer wieder mit seinem abtrünnigen Neffen Kylo Ren zu tun, der sich auf die dunkle Seite der Macht geschlagen hat und seinem Onkel um jeden Preis den Garaus machen möchte.

Das war nicht gespoilert und die Verletzung, wegen der Kylo Ren sein Gesicht hinter einer schwarzen Maske verbirgt, hat er sich auch schon in Episode sieben eingefangen.

Der Sound im Kinosaal war einfach grandios. Das gilt, davon gehe ich unbesehen aus, auch für die vielen visuellen Effekte bei den Kämpfen sowie für die Bilder zum Beispiel der Planeten, ihrer Landschaften und der vielen fantastischen Tierwesen. Diese Bilderflut bekam ich bestmöglich von einer sehr gut gemachten Hörfilmbeschreibung über die App Greta vermittelt. Auch der Sprecher hat für meine Ohren maßgeblich zum Gelingen der Audiodeskription beigetragen, Chapeau!

Und ganz viele Chapeaus oder auch zehn von zehn Sternen vergebe ich an Disney für sein großartiges Engagement!

Seit über einem Jahr macht der Medienkonzern all seine Filmtitel mit Audiodeskriptionen und Untertitel über die App Greta und Starks für alle Kinobegeisterten uneingeschränkt erlebbar! Die Tatsache, daß es für “Die letzten Jedi“ erstmals für einen Star-Wars-Film eine Audiodeskription gab, war für mich das schlagende Argument, mir den Film anzuschauen!

Entwarnung gibt es seit Anfang der 1970er Jahre übrigens für alle „Blockbuster“!

Denn von da an wurde dieser Begriff für Filme verwendet, die so viel Publikum anlocken, daß sich Warteschlangen um den Häuserblock bilden, bzw. die mit ihrem Erfolg die Kinos blockieren.

Vorher aber, während des Zweiten Weltkrieges, war Blockbuster die Bezeichnung für eine Fliegerbombe, die das verheerende Zerstörungspotential hatte, einen ganzen Wohnblock komplett in Schutt und Asche zu legen.

Hoffentlich geht es auch in Zukunft, wenn überhaupt, nur auf der großen Leinwand kriegerisch zu!

Verabschieden möchte ich mich bis zum Wiedersehen in 2018 mit dem leicht abgewandelten Jedi-Gruß:

Mögen Gesundheit, Friede und Glück mit Euch sein!

Und der Link zur selben Prozedur wie jedes Jahr, ebenfalls leicht abgewandelt, darf natürlich auch nicht fehlen:

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