Traumfrauen

Was macht Frauen eigentlich zu Traumfrauen, ein Traum, und wenn ja, was wird da geträumt?
Wer träumt diesen Traum, die Traumfrauen oder diejenigen, die sich eine Traumfrau wünschen?
Wollen Frauen überhaupt Traumfrauen sein oder als solche begehrt werden, und will der andere Part überhaupt eine Traumfrau?
So viele unbeantwortete Fragen!

Ich hab gegoogelt: „Ein Traum wird als eine besondere Form des Erlebens im Schlaf charakterisiert, das häufig von lebhaften Bildern begleitet und mit intensiven Gefühlen verbunden ist“.
Der Traum „is a form of madness“, eine Form von Wahnsinn, das klingt dann schon eher nach einem Alptraum.

Ob sie nun Traumfrauen sind oder nicht, ist in dem gleichnamigen Film nicht so wichtig, jedenfalls sind sie knallhart real!

Das Traumfrauenquartett setzt sich zusammen aus Vivienne, den Schwestern Leni und Hanna und deren attraktiver Mutter Margaux, toll gespielt von Iris Berben.

Alle vier, auf verschiedene Weise enttäuscht von der Männerwelt, versuchen – jede auf ihre Art – aus dieser Misere des Alleinseins herauszukommen.
Das ist sehr oft sehr komisch und das gilt auch für die zahlreich auftretenden Männer. Ob diese nun Traummänner sind oder nicht, sei dahingestellt. Und liegt wohl im Auge des Betrachters.

Die alltäglichen kleineren und größeren Katastrophen geschehen in Berlins Mitte, Kreuzberg und dem gediegenen Bezirk Grunewald mit seinem bekannten Tennisclub.

Eine der neuen männlichen Errungenschaften ist der nicht zu googelnde Hundeliebhaber Peter Müller. Gutmütig wie er ist, hat er viele Hunde in allen Größen, Farben und Altersgruppen aus dem Tierheim gerettet. Nachdem sich einige vermehrt haben, zählt er jetzt über 20 Tiere sein eigen.
Der Berliner Senat hat vor kurzem einen Leinenzwang und die Pflicht zum Mitführen von Tüten beschlossen. Da braucht Herr Müller ganz schön viele Arme und Hände!

Mit dem Mut der Verzweiflung versucht die von ihrem Gatten abgeschobene Margaux, sich mit der Technik des Smartphones und eines Computers anzufreunden.
Nachdem sie ihren Rechner zum Abstürzen gebracht hat und die Töchter wieder alles richten müssen, meint sie immer wieder „Ich hab gar nichts gemacht“!
Das kam mir sehr bekannt vor…

Diesmal war ich mit einer Freundin im Kino Cineplex Spandau, quasi vor meiner Haustür.
Danach gab’s dann erst einmal einen Prosecco.
Es hatten sich auch gar nicht so wenige Männer unter das Publikum gemischt.

Die drei jungen Frauen haben doch für ganz schön viel Hektik im Film gesorgt.
Etwas Ruhe in die Turbulenzen haben die schöne Stimme von Iris Berben und die der Sprecherin der Hörfilmbeschreibung gebracht.
Ich habe immer gleichzeitig mit den anderen im Kino gelacht, also hat die Hörfilmbeschreibung funktioniert.

Als nächstes stehen die Filme „Whiplash“ und „Heute bin ich Samba“ auf dem Programm, beides leider ohne Greta!

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