Hieroglyphensalat

Von schönen Stimmen vorgelesen

Verflixt noch mal… …dachte ich, als mir der auf meinem Rechner installierte Screenreader beim Anklicken des taz-Artikels im Presseecho statt des Textes einen sehr unschönen Hieroglyphensalat vorlas. Meistens tut meine Vorlesesoftware ihren Dienst. Ohne die monotone synthetische Stimme, die die Texte, ohne Luft zu holen, herunterrattert, wäre ich ziemlich aufgeschmissen..

Ein hell gedeckter Tisch mit leuchtenden Kerzen, einer Rotweinflasche und einem gefüllten Glas. Die Blindgängerin sitzt vor einem großen quadratischen Teller, auf dessen geschwungenen Rändern in Schlangenlinien eine rote Soße verteilt ist. Auf dem Teller ein kleines Glas mit einer grünen Soße sowie eine große Stoffschnecke mit schwarzer Brille. In den Händen hält die Blindgängerin Schneckenzange und Schneckengabel.

Blaue Bohnen auf kurz vor 12!

„Wenn Sie sich vorstellen, der Teller ist eine Uhr, auf welchen Zahlen liegt dann das Essen?“ Mit genau dieser präzise und knapp formulierten Bitte wendet sich die von Geburt an blinde Lily vom Rehabilitationszentrum für Blinde an die Kellnerin eines Landgasthofs irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern. Die etwas verunsicherte Dame versucht, ihre.


Und wo ist jetzt mein Handtuch?

Statt in dunkle Kinosäle stürze ich mich gerade in Südfrankreich bei hochsommerlichen Temperaturen an einem kilometerlangen Sandstrand in die Fluten des Mittelmeeres. Wasser ist mein Element und ich schwimme leidenschaftlich gerne und gut. Im Meer kann ich nach Herzenslust ohne Kollisionsgefahr drauflos kraulen und allenfalls im Eifer des Gefechts zu.

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