Die Blindgängerin steht auf dem Fahrradstreifen neben der Heerstraße. Neben ihr stauen sich die Autos stadtauswärts.

Roads

Wo fahren sie denn, wo fahren sie denn bloß alle hin? Sogar an trüben naßkalten Sonntagen scheint der Verkehrsstrom auf der Hauptverkehrsader in meiner Nähe nie abzureißen. Wollen die etwa alle ins Kino? Das ist ja immer eine gute Idee! Und dort kann man sich ganz entspannt und garantiert ohne.

Die Blindgängerin steht in einer Küche. Ihre linke Hand liegt an einer Whiskeyflasche auf der Arbeitsplatte. Mit der rechten hebt sie eine Glaskaraffe und trinkt daraus. In der Karaffe ist ein Stofftier, ein Goldfisch mit großen Kulleraugen.

Die Goldfische

Auch Goldfische haben, wenn sie eine Reise tun, etwas zu erzählen. Und das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! Nur Michi (Jan Henrik Stahlberg) und das Maskottchen Goldi, der einzige echte Fisch in der Chaotengruppe „Die Goldfische“ sprechen kein einziges Wort. Die anderen vier zweibeinigen Mitbewohner der WG.

Robert Redford in blauem Jeanshemd und brauner Wildlederjacke. Die Haare zerzaust, der Ausdruck zwischen Lächeln und Grinsen. Mit der erhobenen rechten Hand formt er eine Pistole nach. Sie zielt direkt auf den Betrachter.

Ein Gauner und Gentleman

„Jetzt oder nie, her mit der Marie!“ Nix da, die hat zu tun und bleibt schön auf ihrem Filmstreifen sitzen! Aber nicht Kinoblindgängers Maskottchen mit diesem wunderschönen Namen ist das Objekt der Begierde, sondern das liebe Geld. Die einen sagen auch Kohle, Asche, Schotter oder Kies. Die Österreicher nennen es.

Der Ausstellungsführer, dargestellt, von Lars Eidinger, steht vor einer einer Wand, an der mehrere gerahmte Bilder aufgehängt sind. Sie zeigen moderne, in der Ausstellung als "entartet" bezeichnete Kunst.
Kurt (Cai Cohrs) in der Ausstellung „Entartete Kunst“ mit Ausstellungsführer Heiner Kerstens (Lars Eidinger)

Das "Werk ohne Autor"...

…hat mich ohne Vorwarnung eiskalt erwischt! Kaum im extrem bequemen Sessel in einem der stylischen Kinosäle des Berliner Delphi Lux eingekuschelt, schoß mir durch den Kopf: „Was hätten die damals wohl mit mir angestellt? Vielleicht dasselbe wie mit Elisabeth?“ Im Frühjahr 1937 besucht die hübsche und lebenslustige junge Frau mit.

Ein Sandbild, es entsteht durch Streuen von Sand und Wischen mit den Händen. Rechts der Kopf eines Mädchens mit langem Haar. Links ein Mädchen, daß im Sand sitzt. Von oben strecken sich ihr zwei schützende Hände entgegen. Die Hand der Künstlerin ist zu sehen, wie sie durch Wischen im Sand das Bild zeichnet.

Sandmädchen

Neugierig geworden, wer sich dahinter verbirgt? Jedenfalls nicht das weibliche Pendant zum Sandmännchen, der Verkleinerungsform des Sandmanns, einer in der europäischen Mythologie angesiedelten Sagengestalt. Der Sandmann besucht, so ist es überliefert, des Abends die Kinder. Er streut ihnen Sand in die Augen, der sie schlafen läßt und für gute Träume.

Die Blindgängerin schwimmt im Wasser mit einem aufblasbaren Schwimmring, der das Muster einer Ananas hat. In der rechten Hand hält sie eine Wasserflasche.

303

Wasser ist ein herrliches Element! Das finden auch Jule (Mala Emde) und Jan (Anton Spieker) unterwegs in einem „303“! Die beiden tun sich auf einer Berliner Raststätte spontan zu einer Fahrgemeinschaft zusammen. Das Ziel ist Spanien beziehungsweise Portugal. Auf dem sehr weiten Weg wird das Wohnmobil, ein 30 Jahre alter.

Im Gang eines Getränkemarktes steht die Blindgängerin mit einer Kiste Mineralwasser in den Händen. Neben und hinter ihr sind Getränkekisten gestapelt, teilweise bis hoch unter die Decke.

In den Gängen

Ein kleiner Unterschied bei der Zeichensetzung, ein großer Unterschied für die Bedeutung! Vom Leerzeichen hängt’s nämlich ab, ob jemand hochstapelt, also mit betrügerischer Absicht eine hohe gesellschaftliche Stellung vortäuscht, oder hoch stapelt und so seiner Arbeit in einem Großmarkt nachgeht. Wer in Supermärkten einkauft, begegnet ihnen in den Gängen, den.

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